Trauringe: Geschichte & Brauchtum

 
Der Trauring ist ein allgemein verwendetes Symbol für die Ehe, und stellt durch seine Kreisform des Ringes die nicht endende Liebe dar.
Schon im frühen Altertum hatte der Ring eine symbolische Bedeutung für die Liebe.
 
So wie der Ring kein Anfang und kein Ende hat, so soll die Liebe des Paares nie enden…

Der Tausch von Ringen hat eine jahrtausendlange Tradition.
Früher glaubte man, dass durch den linken Ringfinger eine Ader direkt zum Herzen und damit zur Liebe führt. Aus diesem Grund trugen die Ägypter und die Römer den Trauring am linken Ringfinger. Trauringe werden noch heute am Ringfinger getragen.
Schon in den Ringen der Römer fanden sich Inschriften wie “Pignus amores habes” (“Du hast meiner Liebe Pfand”) – ein Brauch der heute noch Bestand hat.
Auch der Besatz der Ringe mit einem Diamanten ist eine alte Tradition. Die Griechen glaubten, dass das Feuer eines Diamanten die unsterblichen Flammen der Liebe widerspiegelt. Um 860 n. Chr. gewann der Trauring für die Kirche eine sakrale Bedeutung. Der Trauring galt offiziell als Sinnbild der Treue und Beständigkeit der Ehe.Erst im 13. Jahrhundert setzte sich die kirchliche Trauung durch und der Trauring gehörte zur Zeremonie der Trauung.
 
Im 15. und 16. Jahrhundert gab es die Zwillingsringe, von denen jeder Verlobte einen bis zur Trauung trug. Am Tag der Trauung wurden beide wieder zusammengefügt und die Braut trug den Zwillingsring als Ehering.
 
Ob als Trau- oder Verlobungsring oder als Ring zum Zeichen der Freundschaft und Verbundenheit.